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Funktionsprinzip Varianten der Nutzung von Erdwärme.
Erdwärme Heizungstechnologie holt immer so viel kostenlose Sonnenwärme ins Haus, wie man braucht, und zwar zu jeder Zeit, nicht nur am Tage, wenn gerade mal die Sonne scheint. Der Trick: Das Erdreich ist Solarkollektor und Solarspeicher gleichermassen und steht ganzjährig zuverlässig als Wärmequelle zur Verfügung, natürlich auch im Winter, und das selbst in Schweden, wo -30° C keine Seltenheit sind.
Die Wärmepumpe macht es möglich, das Erdreich als Wärmequelle zu nutzen. Sie funktioniert nach dem Kühlschrank-Prinzip. Im Unterschied dazu wird eine Flüssigkeit, bestehend aus Wasser mit Frostschutzmittel, gekühlt, die durch Rohrschlangen im Erdreich zirkuliert. Die kalte Flüssigkeit nimmt Erdwärme auf, kommt zurück zur Wärmepumpe, wird erneut gekühlt und der Kreislauf beginnt von vorne. Die dem Kühlmittel, letzten Endes dem Erdreich, durch das Kühlschrank-Prinzip entzogene Wärme wird von der Wärmepumpe auf eine höhere Temperatur transformiert und an das Wasser im Heizungs-Kreislauf abgegeben. Die border-left-width: abgegebene Wärme ist exakt die aus dem Erdreich gewonnene Wärme zuzüglich dem Wärmeäquivalent der Antriebsenergie. Die Heizkosten beschränken sich dabei auf den bescheidenen Bedarf an elektrischer Antriebsenergie, der mit fallendem Temperaturunterschied zwischen Wärmequelle und Wärmenutzung noch weiter fällt. Gerade in diesem gesetzmäßigen Zusammenhang liegt die Stärke unserer ganzheitlichen Lösungen, die so konzipiert sind, daß jederzeit mit kleinstmöglichen Temperaturdifferenzen geheizt wird.
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Gebäudeheizung — optimale Anwendung für die Wärmepumpe
Die Wärmepumpenheizung ist eine stark temperaturabhängige Heizung. Sie zeigt dort ihre Überlegenheit, wo Wärmeangebot und Wärmebedarf auf der Temperaturskala nahe beieinander liegen. Diese Voraussetzungen sind nirgendwo besser gegeben, als bei der Gebäudeheizung. Bei der technischen Umsetzung ist es notwendig, den Wärmetransport über weitere Temperaturstufen zu führen. Um Energie aus dem Erdreich entnehmen zu können, wird ein Wärmeträger mit einer im Vergleich zum Erdreich niedrigeren Temperatur durch das Wärmequellensystem gepumpt. Der Wärmeträger erwärmt sich durch Energieaufnahme aus dem Erdreich. In der Wärmepumpe wird diese Energie genutzt, um ein Kältemittel bei einer nochmals niedrigeren Temperatur zu verdampfen. Um die Wärme, die nun im Kältemittel gespeichert ist, für die Raumheizung nutzen zu können, wird das Kältemittel bei einer im Vergleich zur Raumheizung höheren Temperatur wieder verflüssigt. Hierbei wird das Heizungswasser erwärmt.
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Funktionschema einer Wärmepumpe bitte auf die Grafik klicken
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Berechnungsgrundlagen Kennlinien der Wirtschaftlichkeit von Wärmepumpen
Die Wirtschaftlichkeit der Wärmepumpen Anwendung steigt mit Abnahme des erforderlichen relativen Temperaturhubes und läßt sich nach der von Carnot aufgestellten Formel T/T-T0 beurteilen. T ist die absolute Temperatur am Ort der Wärmenutzung und T0 ist die absolute Temperatur an der Wärmequelle.
Beispiel: Wärme soll von 0°C auf 40°C angehoben werden T = 273 + 40 = 313 (K), T0 = 273 (K),
Ergebnis: Leistungszahl nach Carnot = 7,825, bedeute,: mit 1 kW Antriebsleistung lassen sich 6,825 kW pumpen. Weil sich bei der Wärmepumpe die Antriebsleistung voll in Wärme umwandelt, liefert so 1 kW Antriebsleistung 7,825 kW Heizleistung. Für die reale Wärmepumpe muß das Ergebnis nach Carnot mit dem Faktor 0,55 versehen werden, 1 kW Antriebsleistung würde in diesem Beispiel immerhin noch 4,3 kW Heizleistung ergeben. In Verbindung mit einem modernen Gas Kombi Kraftwerk hält dadurch die Wärmepumpe mit einem Nutzungsgrad von ca. 240% die absolute Bestmarke in der Energienutzung. Ökonomie und Ökologie unter einem Hut Wärmepumpenheizungen arbeiten heute mit einer Arbeitszahl von typisch 4,0 — Tendenz steigend. Das bedeutet, daß höchstens ¼ der Heizenergie als Antriebsenergie benötigt wird. Von der Sonne kommen mehr als ¾ der Heizenergie. Rechnet man mit einem relevanten Wirkungsgrad für das elektrische Kraftwerk von 40%, errechnet sich - vereinfacht betrachtet - ein Gesamtwirkungsgrad von 160%. Während Brennstoffheizungen nach neueren Untersuchungen mit fallendem spezifischen Wärmebedarf (also gerade in Objekten mit niedrigem spezifischem Energiebedarf) an Wirkungsgrad verlieren, gewinnt die Wärmepumpe hinzu.
Kompakt und kompetent
Die Wärmepumpenheizung ist formschön und klein. Die Kompaktanlage in Modulbauweise ist nicht grösser als eine Waschmaschine. Und sie ist rundum schallisoliert und damit flüsterleise. Mit der optionalen Warmwasserbereitung läßt sich die Wärmepumpe auch im Sommer sinnvoll nutzen. Durch die moderne Elektronik stellt sich die Heizung automatisch immer perfekt ein und garantiert so einen optimalen Wirkungsgad. Die kontinuierliche Diagnose macht die Wartung praktisch fast überflüssig. Ein zweizeiliges Display informiert über die Betriebszustände. Auf Wunsch kann der Regler mit einem Telefonmodem ausgestattet werden — so können wir Ihre Anlage aus der Ferne überwachen und einstellen.
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Kennlinien der Wirtschaftlichkeit von Wärmepumpen nach der von Carnot aufgestellten Formel
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praktizierter Umweltschutz
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